Bildungsstaat Finnland
Wenn es um das Thema Bildung geht, dann steht Finnland immer wieder im Fokus. Das finnische Modell der Schule gilt weithin als Vorbild und bei Test der schulischen Fähigkeiten schneiden die finnischen Schüler immer bestens ab.
Lohnt es sich, Kinder in Finnland zur Schule gehen zu lassen?
Das ist eine schwierig zu beantwortenden Frage und zudem abhängig vom Alter des Kindes. Wenn man die Möglichkeit hat, sein Kind in jungen Jahren auf eine Schule in Finnland zu schicken und auch die Chance besteht, das Kind vom Anfang bis zum Ende auf finnische Schulen zu schicken, dann ist das eine sehr gute Alternative zu sonstigen Schulsystemen in Europa.
Woher kommt der Erfolg in Finnland?
Der Erfolg der finnischen Schüler bei zahlreichen Tests (zum Beispiel der PISA-Studie) ist auf das striktere System in Finnland zurückzuführen. So gibt es in Finnland beispielsweise Schulen, die die Schüler ganztägig betreuen und ihnen die Möglichkeit bieten, bei den Hausaufgaben unterstützend zu wirken. Diese nutzen zwar nur ein Teil der Schüler in Finnland, doch haben sie zweifelsohne ihren Beitrag zum Erfolg geleistet.
Auch staatliche Förderprogramme besonders für Schüler aus finanziell schwächeren Familien sind sozusagen „Schuld“ am Erfolg der finnischen Schüler. Durch ausgewählte Maßnahmen werden die Kinder schon früh in ihrer Entwicklung unterstützt und reifen langsam aber sicher zu Nachwuchsakademikern heran.
Desweiteren gibt es in Finnland keine Studiengebühren, weshalb wirklich jeder Schüler die Möglichkeit hat, eine Hochschule zu besuchen und sich zu einer Topkraft ausbilden zu lassen. Darum ist Finnland in der Statistik der Länder mit der höchsten Studienrate ganz weit vorne dabei.
Fazit: Wenn die richtigen Bedingungen gegeben sind, dann lohnt es sich, das eigene Kind auf eine Schule in Finnland zu schicken. Ansonsten muss es wohl überlegt werden, ob dieser Schritt der richtige für das Kind ist. Wünschenswert wäre es, wenn die übrigen europäischen Staaten sich mehr an dem finnischen Schulsystem orientieren und das eigene dem finnischen anpassen würden.
Quellenhinweise zu den Bildern:
© hofschlaeger Pixelio
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